Richtfest der neuen Förderschule in Radebeul - ein Meilenstein für Bildung und Inklusion
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Mit dem feierlichen Richtfest am 21. April 2026 wurde in Radebeul ein bedeutender Baufortschritt sichtbar: Der Neubau der Förderschule „Anne Frank“ nimmt immer konkretere Formen an. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Schule und Bauwesen kamen zusammen, um diesen wichtigen Moment gemeinsam zu würdigen.
Der Neubau entsteht in unmittelbarer Nähe des bisherigen Schulstandorts und ist Teil eines umfangreichen Investitionsprojekts von rund 25 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich mit etwa 13 Millionen Euro, während der Landkreis Meißen als Schulträger eine ähnlich hohe Summe investiert. Ziel ist es, eine moderne und zukunftsorientierte Lernumgebung für Kinder und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf zu schaffen.
Bereits im Mai 2025 wurde mit der Grundsteinlegung der Startschuss für das Bauvorhaben gegeben. Seitdem schreiten die Arbeiten zügig voran. Das neue Schulgebäude wird aus zwei miteinander verbundenen Baukörpern bestehen – einem zweigeschossigen und einem dreigeschossigen Teil. Diese architektonische Lösung ermöglicht eine funktionale und gleichzeitig ansprechende Gestaltung der Lernräume.
Die Schule ist für etwa 80 bis 100 Schülerinnen und Schüler sowie rund 40 bis 50 Mitarbeitende konzipiert. Neben modernen Klassenräumen sind auch zeitgemäße Förder- und Betreuungsangebote sowie attraktive Außenanlagen geplant. Damit wird nicht nur der steigende Platzbedarf gedeckt, sondern auch ein Umfeld geschaffen, das individuelles Lernen und persönliche Entwicklung bestmöglich unterstützt.
Das Richtfest markiert traditionell den Abschluss des Rohbaus und ist zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit aller am Bau Beteiligten. In festlicher Atmosphäre wurde dieser Meilenstein gefeiert – verbunden mit der Hoffnung, dass das Projekt weiterhin planmäßig verläuft und bald seiner Bestimmung übergeben werden kann.
Wir sind stolz, dass wir mit unserer Planung für die elektro- und informationstechnischen Anlagen sowie die Gebäudeautomation zu diesem herausragenden Projekt in unserer Region beitragen dürfen. Dabei stellt die Holz-Hybrid-Bauweise und der besonders nachhaltige Silber-Standard nach dem DGNB-Bewertungssystem eine besondere Herausforderung bei der Auslegung und Integration der technischen Gebäudeausrüstung dar.
Es gilt, die in unserem Verantwortungsbereich liegende Verknüpfung aller haustechnischen Anlagen über die Gebäudeautomation (GA) für eine möglichst hohe Energieeffizienz sowie eine lückenlose Messung und Zählung des Energieverbrauchs des Gebäudes auszulegen. Hieraus ergeben sich weitere Möglichkeiten zur Energieeinsparung durch aktive Steuerung z.B. von Beleuchtungsanlagen und nicht zuletzt wertvolle Erfahrungswerte für nachfolgende Baumaßnahmen.




















